Aktuelles

idee! startet – Eine Initiative der Bürgerstiftung lebt wieder neu auf

Projektteam 2017Jungen Menschen eine Stimme geben und ihr Engagement stärken – das sind die Ziele des „idee! Wettbewerbs“. Nach zwei erfolgreichen Durchgängen in den Jahren 2009 bis 2011 gibt es jetzt als „idee! 2017“ eine Neuauflage. Godehart Stein, Alina Nissen, Svenja Karweger und Sven Jacobsen sind das neue Projektteam, das jungen Menschen dabei begleiten wird, ihre Ideen in unserer Stadt umzusetzen.

 

Das Projekt richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren, die in Rheda-Wiedenbrück leben oder lernen. Dabei können diese sich einzeln oder im Team mit einer gesellschaftlich relevanten Idee bewerben. „idee!“ möchte diesen jungen und kreativen Ideen die Möglichkeit zur gelungenen Umsetzung geben und damit den Beitrag junger Menschen für das Gestalten des Zusammenlebens in der Stadt unterstützen.

 

Die ausgewählten Ideen werden sowohl ideell, organisatorisch als auch finanziell mit bis zu 1000 Euro von einem Coach unterstützt.

 

Die Anmeldung ist ganz einfach: sie kann durch Ausfüllen eines kurzen Formulars und per E-Mail oder Post noch bis zum 28.10.2017 erfolgen. Weitere Informationen, Anmeldung und Teilnahmebedingungen unter www.idee-rhwd.deoder anmeldung@idee-rhwd.de.

Das neue Elternschulprogramm ist da!

Das neue Programm Elternschule September bis Januar 2018

ist seit heute online und als Druckversion bei Bürgerstiftung, Stadtfamilienzentrum und vielen öffentlichen Einrichtungen erhältlich.

Wir wünschen viel Freude in der neuen Saison!

Firma Prophete unterstützt Flüchtlingsfonds

Prophete September 2017Die Versteigerung des Fahrradhelms von Mountainbike-Profi Moritz Milatz vom Kreidler Team, hat auf der Messe „Eurobike“ 5.000 Euro gebracht. Das Geld überreichte Prophete Geschäftsführerin Severine Lönne nun an Bettina Windau von der Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück für den Flüchtlingsfonds. Der Fahrradhelm wurde bereits im letzten Jahr versteigert, als die Flüchtlingssituation noch sehr aktuell war. Seinerzeit waren asiatische Geschäftspartner zu Gast auf der Messe und bewunderten die Deutschen für ihre große Bereitschaft Flüchtlinge aufzunehmen. Severine Lönne berichtete den Gästen über die zahlreichen ehrenamtlichen Mitbürger, die sich engagieren würden aber auch von den Problemen wie Wohnungsmangel, Geldsorgen und die Sprache. So entstand ganz spontan die Spendenaktion und die damit verbundene Versteigerung des Radhelms von Milatz.

„Das Geld kommt in den Flüchtlingsfonds-Topf“, bedankte sich Bettina Windau für die großzügige Spende und die gute Spontanidee. Die Hilfe vor Ort sei nach wie vor groß und immer wieder würde es gezielte Bedarfssituationen geben.

Foto: Bettina Windau nahm den Scheck von Severine Lönne entgegen

 

Freibad Wiedenbrück siegt beim Wettbewerb „Westfalen bewegt“

Preisverleihung Freibadverein August 2017Beim Wettbewerb „Westfalen bewegt“ erhielt der Förderverein des Freibades Wiedenbrück den Ersten Preis, der mit einem Preisgeld von 8.000 Euro verbunden ist.

„Seit 20 Jahren engagieren sich hier Menschen ehrenamtlich für den Erhalt und die Attraktivitätssteigerung dieser Sport- und Freizeiteinrichtung. Sie beweisen Ausdauer, Nachhaltigkeit und Kreativität“, lobte Dr. Karl-Heinz Sümmermann, Vorsitzender der Stiftung Westfalen-Initiative den Förderverein. Auch den Mut, in Eigeninitiative eine schöne Cafeteria zu bauen, die für die Badegäste eine echte Bereicherung sei, hätte die Jury in ihrer Entscheidung zum Sieg beflügelt. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr zum fünften mal ausgeschrieben. Er richtet sich an Gruppen in Westfalen, die in nachahmenswerter Weise die Gestaltung der Zukunft selbst in die Hand nehmen und nicht allein auf staatliche oder andere Hilfe bauen. Dieses Engagement würdigt die Initiative mit 4.000 Euro. Voraussetzung für den Preis war es jedoch, dass sich heimische Stiftungen oder Förderer mit der gleichen Summe beteiligen. Das waren die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück, die Kultur-und Sozialstiftung Lönne sowie das örtliche McDonald`s Restaurant mit Gabriele Conert an der Spitze. Bettina Windau, Vorsitzende der Bürgerstiftung, fand es gut, dass sich mehrere Förderer an dem Preisgeld beteiligen. Das würde den Gemeinschaftssinn, der in diesem Freibad gelebt würde, noch einmal unterstreichen. Das Freibad Wiedenbrück sei für sie ein Ort der Gemeinschaft und Begegnung, den Städte brauchen. Bürgermeister Theo Mettenborg dankte dem Förderverein, dass sie den Blick auf das Bad geworfen hätten und stetig die Attraktivität für Schwimmer, aber auch Familien, Kinder und Jugendliche steigern würden.

Foto v. links: Bürgermeister Theo Mettenborg, Gabi Conert, Bettina Windau, Dr. Karl-Heinrich Sümmermann, Doris Fischer und Peter Henz vom Vorstand des Fördervereins.

Bürgerstiftung unterstützt Unternehmen dabei Gutes zu tun

Heiner Wortmann Juli 2017Die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück sieht sich nicht nur als Unterstützer von sozialen Projekten, sondern auch  als Sparringspartner und Ideengeber für Menschen und Unternehmen, die sich engagieren möchten. „Wir sind ein Netzwerk, weil wir mit zahlreichen gemeinnützigen Institutionen im engen Kontakt stehen und somit sinnvolle Projekte in der Stadt umsetzen können und auch frühzeitig davon erfahren“, erklärt Heiner Wortmann, vom Stiftungsvorstand.

Projekte wie die Weihnachtsgeschenkeaktion für bedürftige Kinder und Jugendliche in Rheda-Wiedenbrück ist eine Idee, wo sich gerade Unternehmen zum Jahresende für eine Vielzahl von Menschen engagieren können. „Das Gute ist, dass bei uns alles eins zu eins bei den Bedürftigen ankommt, ohne große Bürokratie“, so Wortmann. Ein weiteres gutes Beispiel, wie man sich engagieren kann, ist der Bildungsfonds, bei dem rund 7.000 ortsansässige Kinder im Rahmen der Bildung in unterschiedlichste Richtungen ganz individuell gefördert werden. „Bildung ist eine Chance für jeden, egal welcher Herkunft, ein eigenständiges und sozial unabhängiges Leben führen zu können“, erklärt Wortmann. Die Konstruktion und Zielsetzung des Projektes Bildungsfonds bietet vielen Unternehmen die Möglichkeit, die Bildung junger Menschen, die aus sozial schwachen Familien kommen, vor Ort zu fördern. Damit könnten Firmen nicht nur helfen, sondern auch frühzeitig an den guten Nachwuchs auf dem Arbeitsmarkt denken, denn der demografische Wandel hätte uns bereits erreicht. Umso schwieriger würde es in der Zukunft, gute und motivierte junge Menschen für eine Ausbildung zu finden.

Unternehmen aber auch Privatpersonen können über die Bürgerstiftung als Vermittler erfahren, wo und wie sie helfen können. Es gibt beispielsweise die Möglichkeit von Zeitspenden, einmaligen Geldspenden oder Spenden anlässlich einer Geburtstags- oder Jubiläumsfeier, die je nach Wunsch des Spenders gezielt für ein Projektverwendet werden können. Es gibt das Modell einer Patenschaft mit einer jährlichen Zahlung zwischen 500 und 2.000 Euro oder auch seinen Nachlass ganz oder teilweise der Bürgerstiftung zu vererben, damit die Bildung vieler Kinder und das soziale Gefüge in unserer Stadt langfristig gesichert ist.

„Möglichkeiten gibt es viele. Wir helfen dabei, das richtige Projekt herauszusuchen“, betont Wortmann, der für die Finanzen in der Stiftung verantwortlich zeichnet.

 

Foto: Heiner Wortmann berät Unternehmen und Privatpersonen die Gutes tun möchten, bei der Auswahl der Projekte und Unterstützungsmodelle

Internationale Klasse lässt „Eine Stimme“ im Alarm Theater erklingen

ORS_InternationaleKlasse_Alarmtheater_0717Den Klassenraum gegen die Theaterbühne tauschten jetzt die Jugendlichen der Internationalen Klasse 1 der Osterrath-Realschule. Eine Woche lang übten die Mädchen und Jungen mit ihrer Lehrerin Simone Schüngel im Bielefelder AlarmTheater das Stück „Eine Stimme“ mit viel Tanz und Bewegung ein.

„Beim Tanzen lernen die Jugendlichen auf natürliche Weise mutig zu sein, Grenzen zu setzen oder auch zu überschreiten,“ beschreibt Theaterpädagogin Britta Bornhöft-Graute, warum das Tanzprojekt wertvoll ist. Zusammen mit den 14 Jugendlichen und ihrem Kollegen Diego Cancino hat sie die Klasse auf dem Weg von den ersten Ideen bis zur Aufführung begleitet. Gemeinsam ging es darum, Musikstücke auszusuchen, Tanzbewegungen zu üben und sich in die gemeinsame Choreographie einzugliedern. Dabei lernten die Jugendlichen, dass aus vielen Stimmen nur „Eine Stimme“ wird, wenn das ganze Team zusammen arbeitet. Der starke Beifall bei der Aufführung des Stückes und die gelöste Stimmung auf der „Premierenfeier“ machten deutlich, dass die elf- bis 16-jährigen ihre Sache toll gemacht hatten. Zuschauer und Schauspieler waren mit dem Ergebnis der anstrengenden Woche sehr zufrieden.

„Gerade für eine Klasse mit Kindern aus so unterschiedlichen Herkunftsländern, Altersstufen und Sprachkenntnissen ist das gemeinsame Tanzen eine tolle Möglichkeit, zusammenzuwachsen,“ freut sich Simone Schüngel. Dass die Jugendlichen sich dabei gegenseitig motivieren und lenken, tut aus Sicht der Lehrerin der ganzen Gruppe gut und wäre im normalen Klassenalltag schwieriger. „Hier hat sich Respekt und gegenseitiges Vertrauen entwickelt.  Hier konnten auch die weniger Mutigen mal in die erste Reihe treten und andere lernten, nicht immer im Vordergrund zu stehen.“

Möglich wurde das theaterpädagogische Projekt, weil das Multiprofessionelle Team des städtischen Fachbereichs Soziales und Integration die Schule bei der Organisation vom Förderantrag bis zur Aufführung unterstütze. Das Multiprofessionelle Team fand mit der Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück auch den passenden Sponsor. Die Bürgerstiftung beurteilte das Tanzprojekt als sehr förderlich für die Integration und übernahm sämtliche Kosten des Theaters. Die Fahrtkosten trug die ORS. So konnten die Schüler täglich an ihrem Stück arbeiten.

Bild: Gemeinsam „eine Stimme auf die Bühne gebracht: Die Internationale Klasse 1 der Osterrath-Realschule im Alarm Theater mit (hinten von links) Theaterpädagogin Britta Bornhöft-Graute, Klassenlehrerin Simone Schüngel und Tänzer Diego Cancino.

Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück unterstützt Finanzierung von Minimusical

Wenneberschule Musical Kunterbunt Juli 2017Das Minimusical „Kunterbunt“ haben 20 Mädchen und Jungen aus der Wenneberschule im Rahmen ihre Musik AG nun auf die Bühne gebracht. Kein passenderes Stück als die Geschichte des Königreiches Kunterbunt hätte Musiklehrerin Diana Bublak finden können, denn dort geht es ebenso bunt und vielseitig zu wie in der kleinen Grundschule in der Berliner Straße. Die Aufführung vor den anderen Schülern, Lehrern, Eltern und Großeltern in der Turnhalle war nur möglich, weil die Bürgerstiftung das Minimusical finanziell unterstützt hat.

Dr. Elisabeth Leineweber und Ferdinand Beine sind neue Paten der Bürgerstiftung

Leineweber_Beine Juli 2017„Wir möchten uns gern dort einsetzen, wo wir wohnen“ so das Ehepaar. Besonders wichtig sind ihnen der Bildungsfonds, Aktivitäten zur Berufsorientierung und Stipendienprogramme. Ab sofort helfen sie mit, dass die Projekte der Bürgerstiftung langfristig umgesetzt werden können.

Dank an die Feuerwehren

Zeltlager Jugendfeuerwehr 2017Die Jugendfeuerwehren im Kreis Gütersloh trafen sich vom 30. Juni bis 2. Juli 2017 in Rheda-Wiedenbrück zum gemeinsamen Zeltlager. Mit vielen Partnern förderte dies auch die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück – und sagt danke! für das beeindruckende Engagement der jungen Menschen und ihrer Betreuer.

 

Syrische Familie darf in Rheda-Wiedenbrück bleiben

BAMFSeit einigen Wochen hat sich die Bürgerstiftung für eine syrische Familie engagiert, der die Abschiebung nach Bulgarien drohte. Dort hätte der Familie voraussichtlich Obdachlosigkeit gedroht, der Zugang zum Arbeitsmarkt und zu Bildungseinrichtungen wäre so gut wie nicht vorhanden gewesen.

Jetzt hat das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge mitgeteilt, dass die syrische Familie mit ihren 5 Kindern nicht abgeschoben werden kann. Die Familie hat nun zum Glück positive Gewissheit und kann ihr Leben in Frieden neu gestalten. Die drei älteren Kinder gehen wieder zur Schule. Alle fünf Geschwister haben nun eine echte Chance auf einen gelingenden Bildungs- und Lebensweg und dürfen sich auf eine bessere Zukunft freuen.

In den vergangenen Wochen haben viele Menschen und Organisationen in unserer Stadt die Familie unterstützt. Wir danken allen, die mit Rat und Tat mitgeholfen haben, dass die humanitären Bemühungen um die Familie erfolgreich waren!

Bildquelle: Tagesschau