Aktuelles

Junge Menschen mit tollen Ideen

Dezember 2017

Nach einer längeren Pause hat die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück wieder den Idee-Wettbewerb ins Leben gerufen. Gesucht wurden Teams, die eigenständig Ideen umsetzen, die der Allgemeinheit dienen. „Wir möchten jungen Menschen in unserer Stadt im Alter zwischen 12 und 16 Jahren, die oft echt coole Ideen und Vorstellungen haben, damit eine Stimme geben“, erklärt Sven Jacobsen, der das Projekt zusammen mit Alina Nissen, Svenja Karweger und Godehard Stein begleitet. Es kamen viele schöne Vorschläge zusammen, von denen das Team nun einstimmig drei ausgewählt hat, weil „sie alle drei gleich gut sind“, so Jacobsen.  Jetzt, wo der Zuschlag erteilt ist, müssen die Ideen ausgearbeitet werden, damit sie im Laufe des Sommers auch in die Tat umgesetzt werden können. Die Teams bekommen ein Budget von bis zu 1.000 Euro, finanziert durch die Bürgerstiftung, und die fachliche Unterstützung. Gewonnen haben das Team St. Aegidius, das Team EUKA vom Einstein-Gymnasium und die Zweitspender AG von der Gesamtschule Rheda-Wiedenbrück. Das Team vom Aegidius Jugendhaus möchte gerne mit Bewohnern des Altenheimes von St. Aegidius essen gehen. Dabei geht es den jungen Menschen darum, dass die Senioren einen Tapetenwechsel und Unterhaltung bekommen aber auch, dass sie sich in einem Lokal genau das bestellen können, was sie gerne essen möchten und nicht ein vorgegebenes Gericht bekommen. Ihre Überlegungen waren dabei, dass es fußläufig ist und dass es ein Lokal ist, wo mehrere Generationen einkehren. Dafür haben sie sich die „Alte Tenne“ ausgesucht.

Das EUKA Team (Energie,-Umwelt- und Klimaaktivisten) des Einstein-Gymnasiums ist eine schon länger bestehende AG. Ihr aktuelles Idee-Projekt beschäftigt sich mit der Umwelt. Sie möchten gerne ein Fahrraddach an der Schule begrünen, um Insekten Lebensraum zu bieten. Ganz nach dem Zitat von Albert Einstein, den Namenspatron ihrer Schule: „Wenn die Biene einmal von der Erde verschwindet, hat der Mensch nur noch vier Jahre zu leben.” Das möchten die jungen Teilnehmer verhindern. Ferner würden sie solche Dachbegrünungen noch gerne an anderen Stellen in der Stadt vornehmen, doch das bedarf umfangreicher Recherchen. Unterstützt werden die Klimaaktivisten von ihrem AG Lehrer Uli Schwieder. Auch die Zeitschenker-AG der Städtischen Gesamtschule gibt es schon einige Zeit. Die Mädchen und Jungen haben vor, durch die Unterstützung des Idee-Wettbewerbs ihr Projekt „Zeit schenken“ noch weiter auszubauen. Sie fahren in Seniorenheime um mit den Bewohnern zu Spielen, Basteln oder zu Erzählen. Auch Spazieren gehen, ein Eis essen oder ein Café besuchen steht auf ihrer Wunschliste. Ferner besuchen sie auch Grundschulen, um anderen Kindern bei den Hausaufgaben zu helfen. Auch dieses Projekt wird von einigen Lehrern wie Petra Roters begleitet. „Als wir die verschiedenen Ideen auf dem Tisch liegen hatten, waren wir hochgradig erstaunt und beeindruckt, mit was sich Jugendliche beschäftigen“, war sich das Organisationsteam einig. Jetzt sind alle gespannt auf die Umsetzung.

Foto v. links: Hannah Altenau, Petra Roters, Simon Stenner, Lara Lütke, Can Tastemir, Alina Nissen, Uli Schwieder, Dominik Rehkemper, Godehard Stein, Matti Siebelt, Daniel Rat, Svenja Karweger bei der Bekanntgabe der Sieger.

Zum 70-jährigen Firmengeburtstag gespendet

Rettig & Partner Dezember 2017Aus Anlass des 70-jährigen Bestehen des Versicherungsbüros Rettig & Partner, überreichten Ludger Buschkotte und Sebastian Rettig nun eine Spende in Höhe von 2.500 Euro an die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück. Das heute 18 Mitarbeiter zählende Rettig & Partner Versicherungsmaklerbüro wollte nicht groß feiern, sondern stattdessen vor Ort eine Institution unterstützen. Sie hätten sich für die Bürgerstiftung entschieden, weil für junge Menschen sehr viele Projekte unterstützen würde. Bettina Windau, Vorsitzende der Bürgerstiftung, berichtete über Projekte wie die Elternschule, den Bildungsfonds, das OWL- Stipendium, den Idee-Wettbewerb und viele andere große und kleine Dinge. „Wir sind froh, dass wir immer noch so beweglich sein können, trotz Niedrigzinsphase. Wir sind durch unsere verschiedenen Standbeine wie Patenschaften und Spenden immer noch sehr flexibel“, erzählte Windau und bedankte sich für die großzügige Spende.

Foto: Sebastian Rettig füllt den Scheck aus. Bettina Windau und sein Partner Ludger Buschkotte schauen ihm zu. Das Unternehmen mit Sitz an der Schulte-Mönting-Straße 9 gibt es bereits seit 70 Jahren.

Bildungsfonds Rheda-Wiedenbrück

Regenbogenschule November 2017Seit Neuestem profitieren auch die Kinder der Regenbogenschule vom Bildungsfonds Rheda-Wiedenbrück. Die Förderschule im Primarbereich mit dem Förderschwerpunkt Sprache ist seit Beginn des Schuljahrs 2017/2018 in der Heidbrinkstraße ansässig. Durch den Bildungsfonds erhalten benachteiligte Kinder schnell und unbürokratisch Unterstützung in der Lern- und Sprachförderung, für Kleidung, Mahlzeiten und Schulmaterial.

Mehr Informationen unter www.bildungsfonds-rhwd.de

 

idee! startet – Eine Initiative der Bürgerstiftung lebt wieder neu auf

Projektteam 2017Jungen Menschen eine Stimme geben und ihr Engagement stärken – das sind die Ziele des „idee! Wettbewerbs“. Nach zwei erfolgreichen Durchgängen in den Jahren 2009 bis 2011 gibt es jetzt als „idee! 2017“ eine Neuauflage. Godehart Stein, Alina Nissen, Svenja Karweger und Sven Jacobsen sind das neue Projektteam, das jungen Menschen dabei begleiten wird, ihre Ideen in unserer Stadt umzusetzen.

 

Das Projekt richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren, die in Rheda-Wiedenbrück leben oder lernen. Dabei können diese sich einzeln oder im Team mit einer gesellschaftlich relevanten Idee bewerben. „idee!“ möchte diesen jungen und kreativen Ideen die Möglichkeit zur gelungenen Umsetzung geben und damit den Beitrag junger Menschen für das Gestalten des Zusammenlebens in der Stadt unterstützen.

 

Die ausgewählten Ideen werden sowohl ideell, organisatorisch als auch finanziell mit bis zu 1000 Euro von einem Coach unterstützt.

 

Die Anmeldung ist ganz einfach: sie kann durch Ausfüllen eines kurzen Formulars und per E-Mail oder Post noch bis zum 28.10.2017 erfolgen. Weitere Informationen, Anmeldung und Teilnahmebedingungen unter www.idee-rhwd.deoder anmeldung@idee-rhwd.de.

Das neue Elternschulprogramm ist da!

Das neue Programm Elternschule September bis Januar 2018

ist seit heute online und als Druckversion bei Bürgerstiftung, Stadtfamilienzentrum und vielen öffentlichen Einrichtungen erhältlich.

Wir wünschen viel Freude in der neuen Saison!

Firma Prophete unterstützt Flüchtlingsfonds

Prophete September 2017Die Versteigerung des Fahrradhelms von Mountainbike-Profi Moritz Milatz vom Kreidler Team, hat auf der Messe „Eurobike“ 5.000 Euro gebracht. Das Geld überreichte Prophete Geschäftsführerin Severine Lönne nun an Bettina Windau von der Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück für den Flüchtlingsfonds. Der Fahrradhelm wurde bereits im letzten Jahr versteigert, als die Flüchtlingssituation noch sehr aktuell war. Seinerzeit waren asiatische Geschäftspartner zu Gast auf der Messe und bewunderten die Deutschen für ihre große Bereitschaft Flüchtlinge aufzunehmen. Severine Lönne berichtete den Gästen über die zahlreichen ehrenamtlichen Mitbürger, die sich engagieren würden aber auch von den Problemen wie Wohnungsmangel, Geldsorgen und die Sprache. So entstand ganz spontan die Spendenaktion und die damit verbundene Versteigerung des Radhelms von Milatz.

„Das Geld kommt in den Flüchtlingsfonds-Topf“, bedankte sich Bettina Windau für die großzügige Spende und die gute Spontanidee. Die Hilfe vor Ort sei nach wie vor groß und immer wieder würde es gezielte Bedarfssituationen geben.

Foto: Bettina Windau nahm den Scheck von Severine Lönne entgegen

 

Freibad Wiedenbrück siegt beim Wettbewerb „Westfalen bewegt“

Preisverleihung Freibadverein August 2017Beim Wettbewerb „Westfalen bewegt“ erhielt der Förderverein des Freibades Wiedenbrück den Ersten Preis, der mit einem Preisgeld von 8.000 Euro verbunden ist.

„Seit 20 Jahren engagieren sich hier Menschen ehrenamtlich für den Erhalt und die Attraktivitätssteigerung dieser Sport- und Freizeiteinrichtung. Sie beweisen Ausdauer, Nachhaltigkeit und Kreativität“, lobte Dr. Karl-Heinz Sümmermann, Vorsitzender der Stiftung Westfalen-Initiative den Förderverein. Auch den Mut, in Eigeninitiative eine schöne Cafeteria zu bauen, die für die Badegäste eine echte Bereicherung sei, hätte die Jury in ihrer Entscheidung zum Sieg beflügelt. Der Wettbewerb wurde in diesem Jahr zum fünften mal ausgeschrieben. Er richtet sich an Gruppen in Westfalen, die in nachahmenswerter Weise die Gestaltung der Zukunft selbst in die Hand nehmen und nicht allein auf staatliche oder andere Hilfe bauen. Dieses Engagement würdigt die Initiative mit 4.000 Euro. Voraussetzung für den Preis war es jedoch, dass sich heimische Stiftungen oder Förderer mit der gleichen Summe beteiligen. Das waren die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück, die Kultur-und Sozialstiftung Lönne sowie das örtliche McDonald`s Restaurant mit Gabriele Conert an der Spitze. Bettina Windau, Vorsitzende der Bürgerstiftung, fand es gut, dass sich mehrere Förderer an dem Preisgeld beteiligen. Das würde den Gemeinschaftssinn, der in diesem Freibad gelebt würde, noch einmal unterstreichen. Das Freibad Wiedenbrück sei für sie ein Ort der Gemeinschaft und Begegnung, den Städte brauchen. Bürgermeister Theo Mettenborg dankte dem Förderverein, dass sie den Blick auf das Bad geworfen hätten und stetig die Attraktivität für Schwimmer, aber auch Familien, Kinder und Jugendliche steigern würden.

Foto v. links: Bürgermeister Theo Mettenborg, Gabi Conert, Bettina Windau, Dr. Karl-Heinrich Sümmermann, Doris Fischer und Peter Henz vom Vorstand des Fördervereins.

Bürgerstiftung unterstützt Unternehmen dabei Gutes zu tun

Heiner Wortmann Juli 2017Die Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück sieht sich nicht nur als Unterstützer von sozialen Projekten, sondern auch  als Sparringspartner und Ideengeber für Menschen und Unternehmen, die sich engagieren möchten. „Wir sind ein Netzwerk, weil wir mit zahlreichen gemeinnützigen Institutionen im engen Kontakt stehen und somit sinnvolle Projekte in der Stadt umsetzen können und auch frühzeitig davon erfahren“, erklärt Heiner Wortmann, vom Stiftungsvorstand.

Projekte wie die Weihnachtsgeschenkeaktion für bedürftige Kinder und Jugendliche in Rheda-Wiedenbrück ist eine Idee, wo sich gerade Unternehmen zum Jahresende für eine Vielzahl von Menschen engagieren können. „Das Gute ist, dass bei uns alles eins zu eins bei den Bedürftigen ankommt, ohne große Bürokratie“, so Wortmann. Ein weiteres gutes Beispiel, wie man sich engagieren kann, ist der Bildungsfonds, bei dem rund 7.000 ortsansässige Kinder im Rahmen der Bildung in unterschiedlichste Richtungen ganz individuell gefördert werden. „Bildung ist eine Chance für jeden, egal welcher Herkunft, ein eigenständiges und sozial unabhängiges Leben führen zu können“, erklärt Wortmann. Die Konstruktion und Zielsetzung des Projektes Bildungsfonds bietet vielen Unternehmen die Möglichkeit, die Bildung junger Menschen, die aus sozial schwachen Familien kommen, vor Ort zu fördern. Damit könnten Firmen nicht nur helfen, sondern auch frühzeitig an den guten Nachwuchs auf dem Arbeitsmarkt denken, denn der demografische Wandel hätte uns bereits erreicht. Umso schwieriger würde es in der Zukunft, gute und motivierte junge Menschen für eine Ausbildung zu finden.

Unternehmen aber auch Privatpersonen können über die Bürgerstiftung als Vermittler erfahren, wo und wie sie helfen können. Es gibt beispielsweise die Möglichkeit von Zeitspenden, einmaligen Geldspenden oder Spenden anlässlich einer Geburtstags- oder Jubiläumsfeier, die je nach Wunsch des Spenders gezielt für ein Projektverwendet werden können. Es gibt das Modell einer Patenschaft mit einer jährlichen Zahlung zwischen 500 und 2.000 Euro oder auch seinen Nachlass ganz oder teilweise der Bürgerstiftung zu vererben, damit die Bildung vieler Kinder und das soziale Gefüge in unserer Stadt langfristig gesichert ist.

„Möglichkeiten gibt es viele. Wir helfen dabei, das richtige Projekt herauszusuchen“, betont Wortmann, der für die Finanzen in der Stiftung verantwortlich zeichnet.

 

Foto: Heiner Wortmann berät Unternehmen und Privatpersonen die Gutes tun möchten, bei der Auswahl der Projekte und Unterstützungsmodelle

Internationale Klasse lässt „Eine Stimme“ im Alarm Theater erklingen

ORS_InternationaleKlasse_Alarmtheater_0717Den Klassenraum gegen die Theaterbühne tauschten jetzt die Jugendlichen der Internationalen Klasse 1 der Osterrath-Realschule. Eine Woche lang übten die Mädchen und Jungen mit ihrer Lehrerin Simone Schüngel im Bielefelder AlarmTheater das Stück „Eine Stimme“ mit viel Tanz und Bewegung ein.

„Beim Tanzen lernen die Jugendlichen auf natürliche Weise mutig zu sein, Grenzen zu setzen oder auch zu überschreiten,“ beschreibt Theaterpädagogin Britta Bornhöft-Graute, warum das Tanzprojekt wertvoll ist. Zusammen mit den 14 Jugendlichen und ihrem Kollegen Diego Cancino hat sie die Klasse auf dem Weg von den ersten Ideen bis zur Aufführung begleitet. Gemeinsam ging es darum, Musikstücke auszusuchen, Tanzbewegungen zu üben und sich in die gemeinsame Choreographie einzugliedern. Dabei lernten die Jugendlichen, dass aus vielen Stimmen nur „Eine Stimme“ wird, wenn das ganze Team zusammen arbeitet. Der starke Beifall bei der Aufführung des Stückes und die gelöste Stimmung auf der „Premierenfeier“ machten deutlich, dass die elf- bis 16-jährigen ihre Sache toll gemacht hatten. Zuschauer und Schauspieler waren mit dem Ergebnis der anstrengenden Woche sehr zufrieden.

„Gerade für eine Klasse mit Kindern aus so unterschiedlichen Herkunftsländern, Altersstufen und Sprachkenntnissen ist das gemeinsame Tanzen eine tolle Möglichkeit, zusammenzuwachsen,“ freut sich Simone Schüngel. Dass die Jugendlichen sich dabei gegenseitig motivieren und lenken, tut aus Sicht der Lehrerin der ganzen Gruppe gut und wäre im normalen Klassenalltag schwieriger. „Hier hat sich Respekt und gegenseitiges Vertrauen entwickelt.  Hier konnten auch die weniger Mutigen mal in die erste Reihe treten und andere lernten, nicht immer im Vordergrund zu stehen.“

Möglich wurde das theaterpädagogische Projekt, weil das Multiprofessionelle Team des städtischen Fachbereichs Soziales und Integration die Schule bei der Organisation vom Förderantrag bis zur Aufführung unterstütze. Das Multiprofessionelle Team fand mit der Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück auch den passenden Sponsor. Die Bürgerstiftung beurteilte das Tanzprojekt als sehr förderlich für die Integration und übernahm sämtliche Kosten des Theaters. Die Fahrtkosten trug die ORS. So konnten die Schüler täglich an ihrem Stück arbeiten.

Bild: Gemeinsam „eine Stimme auf die Bühne gebracht: Die Internationale Klasse 1 der Osterrath-Realschule im Alarm Theater mit (hinten von links) Theaterpädagogin Britta Bornhöft-Graute, Klassenlehrerin Simone Schüngel und Tänzer Diego Cancino.

Bürgerstiftung Rheda-Wiedenbrück unterstützt Finanzierung von Minimusical

Wenneberschule Musical Kunterbunt Juli 2017Das Minimusical „Kunterbunt“ haben 20 Mädchen und Jungen aus der Wenneberschule im Rahmen ihre Musik AG nun auf die Bühne gebracht. Kein passenderes Stück als die Geschichte des Königreiches Kunterbunt hätte Musiklehrerin Diana Bublak finden können, denn dort geht es ebenso bunt und vielseitig zu wie in der kleinen Grundschule in der Berliner Straße. Die Aufführung vor den anderen Schülern, Lehrern, Eltern und Großeltern in der Turnhalle war nur möglich, weil die Bürgerstiftung das Minimusical finanziell unterstützt hat.